Ein föderalistisches Vorzeigeprojekt gibt Gas
Im Zeitalter von lauen Lüften in der Musikwelt bleibt einem nicht viel anderes übrig, als sich seinen eigenen Sound zu basteln. Nur so ist garantiert, dass das Ohr zu hören kriegt, wofür das Herz schlägt. Eine Portion Unverfrorenheit gehört schliesslich zum guten Ton. So sehen es auf jeden Fall Zhivago.
Was vor gut einem halben Jahr seinen Anfang genommen hat, wird in den Musikzeitschriften schon gebührend gelobt: Als «föderalistisches Vorzeigeprojekt» bezeichnete beispielsweise die Zeitschrift «Rockstar» die fünfköpfige Band. Dabei hatte alles ganz harmlos begonnen: Im vergangenen August packten Dominik Huber (Shruti Tribe,Gitarre) und Philippe Laffer (ex-Supernova, Gesang) ihr portables Studio ins Auto und verreisten für eine Woche nach Frankreich. In einem kleinen Dörfchen im Elsass komponierten die beiden Musiker die ersten Stücke für die zukünftige Band Zhivago. Da aber zwei Musiker noch keine Band machen, suchten sie weitere Mitglieder, um ihrem Sound Leben einzuhauchen. In den drei ehemaligen Bandmitgliedern von Tresor d’Or Flo Gremlich (Keyboard und Gitarre), Sepp Steiner (Bass) und Felix Gremlich (Schlagzeug) fanden sie die ideale Besetzung.
Melodiöse und rockige Musik
Zhivago haben trotz der verschiedenen Backgrounds der Bandmitglieder einen gemeinsamen Nenner gefunden: Ihre Liebe zu echtem, ungekünstelten Indie-Rock. Der Sound von Zhivago basiert auf der jahrelangen Erfahrungen, die die einzelnen Mitglieder in den verschiedenen Bands sammeln durften. Am ehesten lässt sich die Musik der Band als «Indie-Rock mit Pop-Appeal» einordnen. Während die einen Stücke durch schöne Melodien überzeugen, sind andere rockig und kraftvoll.
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